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Kölner Bürgermeisterin besucht Bethlehem Universität
Zehn Jahre Städtepartnerschaft - Spitzenvertreter der Stadt Köln und des Freundschaftsvereins zeigen sich interessiert am Christlich-Muslimischen Dialog an der BU
Bethlehem. Die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, SPD, besucht am 17. November mit einer hochrangigen zwölfköpfigen Delegation den Campus der Bethlehem Universität, der ältesten Universität in der West Bank,

Zwei Bürgermeister und ein Dekan: Aus den Händen von DekanBr. Daniel erhalten
Bürgermeister a.D. Dr. Burger und Bürgermeisterin Scho-Antwerpes
die Bethlehem Universitäts Medaille.
und der einzigen katholischen Hochschule im Heiligen Land. Begleitet wurde Frau Elfi Scho-Antwerpes vom Vorsitzenden des Freundschaftsverein Köln-Bethlehem und Bürgermeister a.D. Dr. Norbert Burger, den Fraktionsvorsitzenden der im Kölner Rat vertretenden Parteien und weiteren Mitgliedern des Freundschaftsvereins sowie dem Referatsleiter für Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln Hr. Frieder Wolf. Begrüßt wurde die Delegation vom Exekutiv-Vorstand der Universität, dem Dekan der Universität Br. Daniel, FSC samt seiner Vize-Präsidenten und einigen weiteren deutschsprachigen Mitgliedern der Studentenschaft und Fakultät.
In seiner Ansprache erinnerte der Dekan an die traditionellen und engen Verbindungen der Bethlehem Universität nach Köln, welche noch länger zurückreichen, als die offizielle Partnerschaft der Domstadt mit Bethlehem. So findet seit vielen Jahren ein regelmäßiger Austausch mit der katholischen Hochschule Köln statt. Für die Unterstützung der Kölner in großen, politischen Angelegenheiten wie im kleinen, ganz persönlichen, bedankte sich

Oben: Begleitet wurde die Delegation auch von den Fraktionsvorsitzenden aus
dem Kölner Rat. Im Bild: Hr. Breite (FDP), Hr. Börschel (SPD), Hr. Granitzka (CDU)
und die Bürgermeister Dr. Burger und Fr. Scho-Antwerpes (v.l.n.r.)
Dekan Br. Daniel herzlich. Beispielhaft für die freundschaftliche Verbindung erwähnte er den ebenfalls anwesenden christlichen Studenten der Universität, Ibrahim Abu-Eid, der mit der Pilgergruppe der Universität zum Weltjugendtag 05 nach Köln fuhr und dem der Freundschaftsverein, unter Vorsitz von Alt-Bürgermeister Dr. Burger VIP-Tickets für eine Papstmesse zukommen lassen konnte. So konnten die katholischen Studenten aus Bethlehem, der Stadt, in welche die Drei Könige einst zogen, den Weltjugendtag in ihrer Partnerstadt Köln, der Stadt in dessen Dom die Überreste der drei Weisen heute liegen, hautnah miterleben. Br. Daniel brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Freundschaft auch in Zukunft weiterblühen und noch intensiver werden wird.
Nachdem Bürgermeisterin Scho-Antwerpes Br. Daniel für den herzlichen Empfang dankte, äusserte sie sich erfreut und hoffnungsvoll über die Zukunft der Köln-Bethlehemer Zusammenarbeit und überreichte dem Dekan als Ausdruck der Partnerschaft eine Nachbildung der Turmspitze des Kölner Doms.
Im Anschluss signierten Bürgermeisterin und Dekan das vom Freundschaftsverein herausgebrachte Buch „Minschen wie mir“, das, in dem es Protraits aus beiden Partnerstädten gegenüberstellt, die Ähnlichkeit beider Städte zeigen möchte, und in dem Br. Daniel, dem Präsidenten der Universität Köln gegenüberstellt, ebenfalls abgebildet ist.

„Minschen wie mir“: Bürgermeisterin und Dekan signieren das Buch des Freundschaftsvereins Köln-Bethlehem.
In einem kurzen Film wurden den Delegationsmitgliedern danach Hintergrundinformationen und Geschichte der von amerikanischen Schulbrüdern des DeLaSalle Ordens gegründeten Universität vorgestellt. Bürgermeisterin Scho-Antwerpes, die in Köln besonders für die Intergration verantwortlich ist, zeigte sich besonders am christlich-muslimischen Dialog interessiert, der an der katholischen Universitäts deren Studentschaft zu 70% Muslimisch (30% Christlich) ist, besonders intensiv betrieben wird. Die besondere Aufmerksamkeit der Delegationsnmitglieder erregte auch die Tatsache, dass die 2600 Student umfassende Privatuniversität fast 75% ihres Budgets aus Drittmitteln und Privatspenden finanziert, während nur 12% durch Studiengebühren und weitere 12% des jährlichen Budgets durch Zuweisungen des Vatikans gedeckt werden können.
Während des anschliessenden Rundgangs über den Campus hatte die Delegation Zeit, mit den den Besuch begleitenden Studenten ins Gespräch zu kommen.