Internationale Vertreter informieren sich an der UniversitÄt Bethlehem Über lokale Industrie
Universität Bethlehem setzt enge Zusammenarbeit mit lokaler Industrie fort - Besonders Deutschland in wirtschaftlicher Zusammenarbeit engagiert
Auf Einladung der Industrie und Handelskammer Bethlehem informierten sich Vertreter des diplomatischen Corps Ramallah am 23. April über Produkte der lokalen Industrie, in und um Bethlehem. Das Programm das neben Besichtigungen der lokalen Fabriken vor allem Vorträge und Diskussionen beinhaltete fand an der Universität Bethlehem statt.
“Es war immer ein Anliegen der Universität durch eine enge Zusammenarbeit mit der lokalen Industrie die Bildungsressourcen unserer Hochschule praktisch nutzbar zu machen” sagten Br. Daniel Casey, Dekan der Universität aus Anlass des Besuches.
Die internationalen Gäste, unter Ihnen die Vertreter Deutschlands, Kanadas und Portugals bei der Palästinensischen Autonomiebehörde und Experten für wirtschaftliche Zusammenarbeit besichtigten unter anderem die Bethlehemer Teigwarenfabrik und das über die Grenzen Palästinas berühmte Weingut Cremisan.
„Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen, wie wir sie besichtigt haben sind für den Aufbau einer starken und zukunftsfähigen Wirtschaft essentiell“ erläuterte Volker Buenning, Direktor des Programms zur Förderungen von Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen der Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit (GTZ) in Ramallah.
Große Aufmerksamkeit erregte die Rede der palästinensischen Tourismusministerin, Dr. Khouloud Douaibess über den Zustand der tourismusabhängigen Wirtschaft in der Region Bethlehem. „Der Bau der Sperrmauer um Bethlehem und andere politische Probleme haben diesem ganzen Wirtschaftszweig das Wasser abgegraben“ erläuterte die an der Universität Hannover promovierte Ministerin Douaibess.
Vor dem gemeinsamen Essen in der Hotelfachschule der Universität dankte der Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Ramallah Jörg Ranau, als Stellvertreter der deutschen EU und G8 Präsidentschaft Universität und Handelskammer für die Organisation der erfolgreichen Konferenz.


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